[Rezension] „Home Sweet Home“ von Jacqueline Vellguth

Allgemeines:

Titel: „Home Sweet Home“
Autor: J. Vellguth 
Buchart: Taschenbuch und eBook 
Genre: Liebesroman 
Seitenzahl: 299
Verlag: Amazon Media 
Erscheinungsdatum: Juni 2019

Der erste Satz:

Links eine Tüte, rechts eine Tüte und auf dem Gesicht ein erschöpftes, aber glückliches Lächeln, so trat Mary aus dem kleinen Geschäft in den nicht mehr ganz so sonnigen Nachmittag.“ 

 

Kurzbeschreibung:

Für die hübsche Mary Simmons, Designerin in ihrem eigenen kleinen Modegeschäft in New York City mit einer Vorliebe für extravagante Kleider, läuft es gerade gar nicht gut: Erst verliert sie einen wichtigen Auftrag und dann bricht sie auch noch auf der Straße zusammen. Im Regen.
Eins ist klar: Mary bräuchte dringend Unterstützung, aber was, wenn sie die unmöglich annehmen kann? Dann ist da auch noch Luke: Frauenheld, Lebenskünstler und Organisationstalent, der mit Schirm und Charme viel zu schnell ihr Herz erobert. Doch was steckt wirklich hinter seinen zweideutigen Sprüchen und dem verschmitzten Lächeln?
(www.amazon.de)

 

Meinung:

Neugierig auf „Home Sweet Home“ wurde ich, als ich auf der LoveLetter Convention an einer Lesung von J. Vellguth teilgenommen habe. Direkt innerhalb der ersten fünf Minuten war mir die Protagonistin Mary sofort sympathisch, und das hat sich während des Lesens auch nicht mehr geändert. Mary ist eine junge Frau, die mit allen Mitteln versucht, ihren Traum zu leben – dabei bekommt sie ordentlich Steine in den Weg gelegt und kommt ins Zweifeln, was vermutlich viele Leserinnen nachvollziehen können. 
Lukes Handlungen sind aus seiner Verzweiflung heraus etwas drastisch, aber auch hier finde ich sowohl sein Tun als auch das, was es mit seinen Gefühlen anrichtet, während des gesamten Buches gut nachvollziehbar. Als Mary und Luke sich kennenlernen und ihre Geschichte sich fortan gemeinsam fortsetzt, treffen zwei unterschiedliche Welten aufeinander, die allerdings genauso gut miteinander harmonieren wie Salz und Karamell oder Kaffee und Schokolade. Der Leser kennt die Geheimnisse der beiden und fiebert gespannt mit, wann sie sich einander offenbaren und wie die Auswirkungen sein werden. 
Auch die Nebencharaktere, sowohl menschlich als auch tierisch, habe ich schnell ins Herz geschlossen. Besonders gut gefällt mir bei den Büchern von J. Vellguth ihre Liebe zum Detail. So liegt der Fokus von „Home Sweet Home“ neben der Entwicklung der Protagonisten auf der besonderen Art des Mietvertrags, den Verwalterin Natty sich ausgedacht hat und der dafür sorgt, dass die Bewohner des hübschen Hauses in Manhattan eher eine Familie als eine Nachbarschaft sind. Zudem liebe ich ihre Beschreibung der Umgebung; bei der liebevollen Beschreibung der Häuser, Parks und des Marktes fühlte ich mich beim Lesen direkt in meinen New York-Urlaub zurückversetzt. Da Lukes und Marys Schwierigkeiten lange bestehen bleiben, bleibt „Home Sweet Home“ bis zum Schluss spannend – werden beide eine gute Lösung finden, oder kommt doch alles anders, als man denkt?

Fazit:

Dank des packenden und flüssigen Schreibstils sowie der sympathischen Charaktere ist „Home Sweet Home“ für mich das perfekte Sommerbuch. Die Liebesgeschichte steht im Vordergrund, doch nebenbei passiert noch so viel, dass es nie langweilig wird. Das Buch ein lockerleichter Ausflug nach New York und in das besondere „Familienhaus“ in Manhattan und lässt keine Fragen oder Wünsche offen. Dafür bekommt „Home Sweet Home“ von mir verdiente fünf von fünf Sternen J
– Bine 

 

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